FAQ
Coaching
Ist ein Coaching das Richtige für mich?
Es gibt Momente im Leben, da kommen wir allein nicht weiter und das ist ganz normal für jeden von uns!
Oft stehen wir uns selbst im Weg, weil wir glauben wir müssten alles alleine schaffen. Diese Haltung hält uns weiterhin gefangen in unseren Denkweisen und Gewohnheiten und führt genau nicht zur Lösung.
Ich möchte dich ermutigen Coaching als etwas Natürliches und Wert-stiftendes zu erkennen. Es ist die Möglichkeit verstrickte Themen mit einem zugewandten und wohlwollenden Gegenüber zu reflektieren, neue hilfreiche Perspektiven zu entdecken und endlich ins Handeln zu kommen! Finde deine Klarheit um selbstwirksam die Dinge anzugehen, die dir wirklich am Herzen liegen – und das alles mit Sparring, Begleitung & Cheerleading.
Was ist wichtig, damit ein Coachingprozess erfolgreich verläuft?
Ob ein Coachingprozess erfolgreich verläuft, hängt in einem hohen Maße von zwei wichtigen Faktoren ab:
1. Wellenlänge und Vertrauensverhältnis
Die Wellenlänge muss stimmen! Wenn du dich nicht wohl fühlst und das Gefühl hast, du könntest nicht frei sprechen, dann blockierst du (verständlicherweise) von Anfang an- du wirst dich schwer öffnen und Widerstand empfinden.
Hier geht es um Selbstehrlichkeit: Kann ich mir wirklich vorstellen mit dir über meine gut gehüteten Geheimnisse und Unzulänglichkeiten zu sprechen? Wenn hier kein klares JA kommt, dann passt es nicht. Auch Empfehlungen, Titel und ein renommiertes Image können das nicht auffangen. Wellenlänge folgt keiner Logik, sondern unserem Bauchgefühl. Geh damit!
Auch mir ist natürlich besonders wichtig, dass wir beide das Gefühl haben, dass wir uns miteinander wohl fühlen und eine wirklich gute Wellenlänge haben. Dies ist die Basis für ein vertrauensvolles Verhältnis und fördert Offenheit, Mut und Neugier sich auf tiefe Prozesse einzulassen.
Damit wir beide die Chance haben uns vorab ein wenig kennenzulernen und ein Gefühl für die Chemie zu bekommen, biete ich dir ein kostenloses Erstgespräch an. Du kannst es hier direkt buchen.
2. Bereitschaft zu Selbstverantwortung
In einem Coaching werden u.a. gemeinsam individuelle Lösungsansätze erarbeitet. Dies reicht jedoch nicht aus, damit ein Prozess Früchte trägt. Nicht selten besteht der Wunsch nach einer Schritt-für-Schritt- Anleitung, oder einem Masterplan, den man dann nur umsetzen muss, ohne im Kern etwas zu verändern. Das ist problematisch, da es lediglich zu einer Erhöhung der eigenen Performance führen würde, nicht aber zu der ersehnten, wahrhaftigen Veränderung.
Für eine sinnvolle und nachhaltige Veränderung, braucht es dein Commitment, deine Komfortzone zu verlassen, Unsicherheiten zuzulassen und trotzdem dranzubleiben. So trainierst du neue Denk, – Handlungs,- und Beziehungsgewohnheiten und integrierst diese nach und nach in deinem alltäglichen Leben. Auch wenn es irgendwie anstrengend klingt- wenn es wertvoll für uns ist, dann lohnt sich dieser Weg IMMER. Denn unser Alltag ist unser Leben und wir können es gestalten.
Welche Anliegen begleitest du?
Die Kernthemen meiner Praxis ergeben sich aus meiner persönlichen Expertise und meinem Fachkompetenzfeld:
- Berufung & Karriere; Selbstverwirklichung, Selbstführung und Freude am Beruf
- Werteorientierte und bewusste Lebensgestaltung; Lebenssinn und Lebendigkeit
- Beziehung zu sich selbst und anderen verändern und stärken
- Wertschätzende, verbindende und effektive Kommunikation erlernen und kultivieren
- Veränderung anpacken und neue Wege gehen
All diesen Themen liegt vor allem eine Haltung zugrunde, die uns dient und uns entspricht. Diese Haltung zu erarbeiten und erfahrbar zu machen ist ein Grundbaustein meiner Arbeit und spiegelt sich unausweichlich in jedem Lebensbereich wieder.
Falls du dein konkretes Anliegen hier nicht wiederfinden konntest, dir jedoch eine Zusammenarbeit mit mir gut vorstellen könntest, dann sprich mich gerne an und wir klären in einem kostenlosen Erstgespräch, ob eine Zusammenarbeit Sinn machen kann.
Coaching oder Psychotherapie?
Coaching und Psychotherapie verfolgen unterschiedliche Ziele und haben unterschiedliche Aufträge – auch wenn sich die Themen, mit denen Menschen kommen, auf den ersten Blick ähneln können.
Psychotherapie ist darauf ausgerichtet, psychisches Leiden zu behandeln, Stabilität herzustellen und Menschen in Phasen zu begleiten, in denen innere oder äußere Belastungen die eigene Selbstregulation deutlich überfordern.
Sie bietet einen geschützten, medizinisch-therapeutischen Rahmen, in dem Symptome eingeordnet, verstanden und gelindert werden können. Psychotherapie ist dann sinnvoll, wenn seelische Prozesse so belastend sind, dass sie den Alltag, Beziehungen oder die eigene Handlungsfähigkeit stark beeinträchtigen.
Coaching hingegen ist kein Heilverfahren. Es richtet sich an Menschen, die sich selbst reflektierend begegnen möchten und bereit sind, Verantwortung für ihren Entwicklungsprozess zu übernehmen – auch dann, wenn sie sich gerade orientierungslos, blockiert oder innerlich zerrissen erleben. Im Coaching geht es weniger um die Behandlung von Symptomen, sondern um Bewusstheit, Selbstkontakt und die Erweiterung von Handlungsspielräumen.
Während Psychotherapie häufig dort ansetzt, wo Stabilisierung und Entlastung im Vordergrund stehen, öffnet Coaching einen Raum für Klärung, Ausrichtung und persönliche Entwicklung. Es geht um Fragen wie:
Was wirkt in mir? Was brauche ich wirklich? Und wie kann ich stimmige Entscheidungen für mein Leben treffen?
Beide Formate haben ihren eigenen Wert und ihre Berechtigung. Coaching ersetzt keine Psychotherapie – und umgekehrt. In meiner Arbeit ist mir eine klare, verantwortungsvolle Abgrenzung wichtig. Wenn ich merke, dass eine therapeutische Begleitung sinnvoll oder notwendig ist, spreche ich das offen an.
Arbeitest du auch online?
Ja, ich biete Coaching auch online via Zoom an.
Manchmal bietet sich eine Mischung aus Präsenz und online Sessions an, jedoch empfehle ich im Sinne der besten Begegnungsqualität und soweit es dir möglich ist, die Termine in Präsenz wahrzunehmen.
Wie oft sollte ich kommen?
Die Frequenz und Häufigkeit deiner Sitzungen und die aktive Mitgestaltung der Rahmenbedingungen sind ein wichtiger Bestandteil deines individuellen Prozesses. Was ich damit meine: Du erkennst im Prozess was du brauchst und wie es dir gut tut und übernimmst Verantwortung für deine Bedürfnisse.
Natürlich unterstützte ich dich deinen Rhytmus zu finden und mache dir Angebote, aber du darfst selbst gestalten, wie es am besten zu dir passt.
Für viele Klienten ist ein Abstand von 2-6 Wochen zwischen den Terminen stimmig.
Psychotherapie
Was bedeutet "integrative" Psychotherapie?
Während beispielsweise Verhaltenstherapie oder tiefenpsychologische Ansätze einem bestimmten Schema folgen, bin ich als integrative Therapeutin methodisch nicht festgelegt.
Ich kombiniere unterschiedliche Elemente und Ansätze aus meinen erlernten Methoden und kann dein Anliegen somit sehr individuell und bedürfnisorientiert begleiten. Gemeinsam finden wir heraus, was gerade für dich passt und funktioniert.
Arbeitest du auch online?
Psychotherapie biete ich grundsätzlich nur in Präsenz in meiner Praxis in Hamburg-Eppendorf an. Mir ist es wichtig, dass die höchste Begegnungsqualität gewährleistet ist und wir einen geschützten Raum für unsere Arbeit haben.
Welche Themen behandelst du?
Meine Kernthemen in der Psychotherapie sind:
- Ängste, Angststörungen und Panikattacken
- Selbstzweifel, Selbstwertprobleme
- Anpassungsstörungen
- Erschöpfungszustände
- Depressive Verstimmungen
Für mich ist es selbstverständlich anzuerkennen, wo meine Grenzen in der Behandlung sind. Schwere psychische Erkrankungen, wie Psychosen, schwere Depressionen oder bipolare affektive Störungen, als auch Persönlichkeitsstörungen und Traumata gehören in die Hände eines Facharztes bzw. Fachtherapeuten. Dabei steht im Mittelpunkt, dass du die Begleitung bekommst, die du wirklich brauchst!
Wie lange dauert eine Psychotherapie?
Die Anzahl der Sitzungen richtet sich nach deinen Themen und Anliegen. Prozesse sind sehr unterschiedlich und jeder für sich einzigartig.
Grundlage für den Therapieerfolg ist jedoch die vertrauensvolle therapeutische Beziehung zwischen Patient und Therapeut, als auch die Bereitschaft und Offenheit sich auf den Prozess wirklich einzulassen.
Manche Psychotherapien benötigen einen längeren Zeitraum, um Erfolg zu haben, andere können in begrenzterem Zeitraum abgeschlossen werden.
Den Verlauf einer Psychotherapie kann jedoch niemand voraussagen und ich nehme ausdrücklich Abstand davon ein Heilungsversprechen zu geben!
Wie oft sollte ich kommen?
Die Frequenz und Häufigkeit deiner Sitzungen und die aktive Mitgestaltung der Rahmenbedingungen sind ein wichtiger Bestandteil deines individuellen Prozesses. Was ich damit meine: Du erkennst im Prozess was du brauchst und wie es dir gut tut und übernimmst Verantwortung für deine Bedürfnisse.
Natürlich unterstützte ich dich deinen Rhytmus zu finden und mache dir Angebote, aber du darfst selbst gestalten, wie es am besten zu dir passt.
Für viele Klienten ist ein Abstand von 2-4 Wochen zwischen den Terminen stimmig.
Was ist das Anamnesegespräch und wofür ist es gut?
Der Begriff Anamnese stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie „Erinnerung“.
Im therapeutischen Kontext macht diese Bezeichnung auch Sinn, denn es geht darum, durch systematisches Erfragen Er-Innerungen hervorzubringen und somit wichtige Hinweise auf deine individuelle Geschichte zu erhalten. Ebenso bildet sie die Grundlage zur Stellung einer Diagnose und gibt Anhaltspunkte für einen stimmigen Therapieansatz.
Das Anamnesegespräch geht dem eigentlichen Therapieprozess voraus und ist ein 90-minütiger Einzeltermin, der sich auf den Anamnesebogen (Fragebogen) bezieht. Diesen Fragebogen erhälst du vorab per Mail und kannst ihn dann ausfüllen und zusenden oder zum Gespräch mitbringen.
In unserem Anamnesegespräch kann ich gezielt Fragen stellen und auch ein Gefühl dafür bekommen, welche Themen zurzeit eine übergeordnete Rolle spielen und welche Themen, vielleicht außerdem eine Rolle spielen. Auch Ressourcen und Neigungen werden aus dem Fragebogen ersichtlich und geben mir einen ersten Eindruck über deine Persönlichkeitsstruktur.
Ebenso kann ich durch diesen Überblick effizienter herausarbeiten, wenn es einen therapeutischen Bereich berührt, den ich nicht bedienen kann, bzw. der einen speziellen Therapieansatz braucht, wie beispielsweise bei Persönlichkeitsstörungen oder Bipolaren affektiven Störungen etc.
Auch familiäre Verstrickungen und wichtige Verbindungen zu Bezugspersonen lassen sich hier klarer einordnen und geben mir einen ersten Aufschluss über deine Rolle in deinem Familiensystem, sowie relevante Faktoren, die Einfluss auf dein Lebensalltag nehmen.
Werden die Kosten für Psychotherapie von der Krankenkasse übernommen?
Nein. Meine Praxis ist eine reine Selbstzahlerpraxis und ich nehme nicht am Kostenerstattungsverfahren der Krankenkassen teil. Dies gilt auch für private Krankenversicherungen.
Wird ein Bericht an meine Krankenkasse abgegeben?
Nein! Die private Psychotherapie ist anonym. Du kannst es verstehen wie eine Dienstleistung, die du in Anspruch nimmst (Beispiel: Wenn du zur Maniküre gehst, dann erhälst du eine Quittung über den gezahlten Betrag- so ist auch eine Rechnung in der privaten Psychotherapie).
Du hast dennoch die Möglichkeit die Kosten der Psychotherapie bei der Steuer als Außergewöhnliche Aufwendung anzugeben.
Muss ich eine Diagnose vorweisen?
Nein, eine Diagnose ist nicht notwendig. Wenn du bereits eine Diagnose hast, kann dies hilfreich sein um einen Orientierungspunkt zu haben, jedoch ist auch gar nicht immer ein eindeutiges Bild vorhanden.
Schreib mir
